Steine bilden eine Brücke

Ausblick – Schwerpunkte 2025

2025 steht im Zeichen der sanaCERT Re-Zertifizierung. Für die Patientenzufriedenheitsmessung soll eine neue Möglichkeit versucht werden und im stationären Bereich der Akutsomatik sollen Betten für mit Schwerpunkt Akutgeriatrische Rehabilitation eröffnet werden.

Die erfolgreiche Re-Zertifizierung nach sanaCERT suisse ist das Hauptziel der Kommission Qualität und Sicherheit für das Jahr 2025. Daneben laufen verschiedene Projekte und Massnahmen zur Verbesserung der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität.

Re-Zertifizierung sanaCERT suisse

Die Seit 2010 ist die Akutsomatik der SRO AG nach sanaCERT suisse zertifiziert. Für 2025 steht damit die fünfte Re-Zertifizierung im Fokus.

Die Stiftung sanaCERT suisse zertifiziert das Qualitätsmanagementsystem von Spitälern und Institutionen aus der Langzeitpflege. 27 Spitäler oder Spitalgruppen sind aktuell nach sanaCERT suisse zertifiziert. Dabei wird das Qualitätsmanagementsystem anhand von acht Qualitätsstandards überprüft. Diese Qualitätsstandards können aus einem Standardset von 33 Standards gewählt werden, wobei der Grundstandard Qualitätsmanagement obligatorisch ist. Bei den übrigen Standards sind die Spitäler frei. Wird ein Standard wiederholt mit guter Bewertung zertifiziert, wird dieser im Sinne der Weiterentwicklung der Qualitätsarbeit durch einen neuen Standard ersetzt.

Die Überprüfung der Standards erfolgt im sogenannten "Peer"-System. Auditoren, welche in einer anderen Institution in leitender Funktion als Arzt, Pflegefachperson oder im Bereich Verwaltung arbeiten, prüfen vor Ort, ob die Vorgaben von sanaCERT suisse umgesetzt werden. Diese Überprüfung dauert zwei Tage und findet alle drei Jahre statt. In den Jahren dazwischen findet eine kürzere Überprüfung, ein sogenanntes Überwachungsaudit statt. Dieses dauert einen halben Tag.

Im Rahmen des Audits überprüfen die Peers, ob die Umsetzung der Standards den definierten normativen Anforderungen von sanaCERT suisse entspricht. Weiter, ob Umsetzung und Wirksamkeit der Standards intern überprüft und der Standard auf Basis dieser Erkenntnisse weiter verbessert wurde. Diese kontinuierliche Verbesserung, die Grundaufgabe in der Qualitätsarbeit, ist bei der Beurteilung von zentraler Bedeutung. Auch werden im Rahmen dieser Audits Mitarbeitende befragt, um die Implementierung der Vorgaben in der Praxis nachvollziehen zu können.

2025 legt die SRO AG folgende Standards zur Zertifizierung vor:

  • Grundstandard Qualitätsmanagement
  • Standard Infektionsprävention und Spitalhygiene
  • Standard Umgang mit kritischen Zwischenfällen
  • Standard Mitarbeitende Menschen - Human Resources
  • Standard Umgang mit akut verwirrten Patientinnen und Patienten
  • Informieren und Entscheiden im Behandlungsnetz
  • Standard Sichere Medikation
  • Standard Feedbackmanagement

Weitere Informationen unter: www.sanacert.ch

 

Selbsthilfefreundliches Spital

Im Jahr 2025 setzt sich die SRO AG das Ziel, die Auszeichnung "Selbsthilfefreundlich" zu erlangen. Diese Auszeichnung würdigt Spitäler, die die Selbsthilfegruppen und -organisationen aktiv unterstützen und in ihre Behandlungsprozesse integrieren. Ein selbsthilfefreundliches Spital fördert den Austausch und die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen, bietet betroffenen Patient*innen die nötige Information und Orientierung und unterstützt sie in ihrem Genesungsprozess durch gezielte Angebote.

Das Ziel der SRO AG ist es, die Integration von Selbsthilfe in die patientenorientierte Versorgung weiter auszubauen, sodass Patient*innen nicht nur medizinische, sondern auch soziale und emotionale Unterstützung erfahren können.
 

Zusammenarbeit mit der dahlia oberaargau ag

Die dahlia oberaargau ag ist eine Tochtergesellschaft der SRO AG. Sie ist eine moderne Institution, in der ältere, teils pflegebedürftige und teils behinderte Menschen betreut werden.

Ab 2025 wird das Qualitätsmanagement der SRO AG mit der Qualitätsbeauftragten der dahlia oberaargau ag zusammenarbeiten. Im Rahmen dieser Kooperation liegt der Scherpunkt auf der Unterstützung in den Bereichen Dokumenten- und Prozessmanagement. 

Mit dieser Zusammenarbeit werden die vorhandenen Ressourcen optimal genutzt und fördern die kontinuierliche Verbesserung des Qualitätsmanagement-Systems.